Juli 2006
 
Nachdem der erste Abschnitt des Jochbergweges im Jahr 2004 begonnen und fertiggestellt wurde, konnte erst mangels Mitteln nichts fortgeführt werden. Doch was lange währt, wird endlich gut. Ende Juli 2006 konnte unser Wegehans berichten, dass der Jochbergweg jetzt fertiggestellt ist. Sein Schweiß in der heißesten Zeit des Jahres hat mit dazu beigetragen, dass der Weg jetzt ein absolutes Vorzeige-Objekt geworden ist. 3 Fotos vom Wegehans lassen die Qualität erkennen.
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Es wurde nur Akazienholz verwendet. Das ist zwar doppelt so teuer wie Fichte oder Lärche, hält aber mindestens dreimal so lange.
Im Bild links: Die Metallstifte welche links die Treppenbalken halten, sind in den Felsen gebohrt!
Im Bild rechts: Der Blick hangabwärts beim "Bründl" lässt die Keilausschnitte an den Stämmen erkennen. Diese werden damit zur Rinne die sich bei Regen selbst freispült.
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So schön kann man nun die Stufen emporsteigen. Da wird man sich im Spätherbst bei Reif oder erstem Schnee schon leichter tun.
 
Beim Bild rechts war es bei Regen ziemlich nass und ein Ausweichen kaum möglich. Jetzt geht man auf dem erhöhten Weg; das abließende Wasser bleibt auf der Seite.
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Ja, sollen denn diese Bilder auch was mit dem Wegebau zu tun haben? Leider! Natürlich hat das nichts mit Ihnen zu tun. Sie bleiben bestimmt auf dem Weg!
 
Aber nicht wenige (meist junge) Wanderer verlassen den Weg und begehen im Gelände eigene "Abkürzer". Wie diese dann durch Erosion bald aussehen, und was dagegen hoffentlich hilft, zeigen die Bilder.
Zur Erinnerung:
 
(Auszug aus der Presseveröffentlichung anläßlich der Fertigstellung des ersten Abschnittes)
Der Weg zum Jochberggipfel war in so schlechtem Zustand, dass die Sicherheit der Bergsteiger nicht mehr gewährleistet werden konnte. Eine Wegesanierung war also unumgänglich. Nachdem der Wegverlauf weder mit dem PKW, noch mit einem Helikopter aufgrund des dichten Waldbestandes erreichbar ist, musste das komplette Arbeitsmaterial an die zu sanierenden Stellen getragen werden. Insgesamt wurden alleine auf dem ersten der drei Teilstücke 320 Montiereisen befestigt, wobei für jedes ein 60 cm tiefes Loch in den Fels gebohrt werden musste. Aufgrund der umfangreichen und schwierigen Arbeiten hat der DAV eine externe Firma mit der Sanierung beauftragt.
 
Anmerkung: Weil es jetzt viel weiter oben zu den Arbeiten kam, wurde doch ein schwieriger Einsatz eines Hubschraubers erfolgreich bewältigt.