Sommer 2011
Jugend-Paddeltour auf der Mecklenburger Seenplatte

1. Tag
 
Am ersten Tag, der Anreise, sind wir in Tutzing um sechs Uhr in der früh losgefahren. In München angekommen mussten wir in einen ALEX Zug Richtung Hof umsteigen. Diese Fahrt war sehr lustig und bequem, da die erste Klasse für die zweite freigegeben wurde! Nach vier weiteren Malen Umsteigen erreichten wir endlich unseren Zielbahnhof Fürstenberg (Havel)! Von dort aus wurden wir von einem Taxi abgeholt und zum Campingplatz gebracht. Dort erwartete uns eine böse Überraschung! Es schüttete aus allen Wolken und wir und unser Gepäck wurden plitsch nass! Wir bauten schnell unsere Zelte auf, kochten, aßen und gingen ins Bett!
 
2. Tag
 
Nach dem Frühstück am zweiten Tag holten wir die Boote von einem Kanuverleih, Kanatu, und die dazu gehörigen Utensilien, wie Schwimmwesten, Tonnen, Wertsachenboxen und wasserdichte Packsäcke. Von dem Kanu Verleih paddelten wir zurück zu unserem Campingplatz und packten unsere Sachen in Packsäcke und Tonnen. Und dann gings auch schon den erste mal auf den See! Wir sind vom Priepertsee zum Drewensee zu unserem zweiten Campingplatz gefahren. Eigentlich sind wir an dem Tag gar nicht viel gepaddelt, weil Paul &dbquo;Banane gerufen hat, als ein Motorboot mit fünf Männern vorbei kam! Sie riefen, dass sie Bananen hätten und haben uns welche zugeworfen! Das war echt lustig und eine gute Stärkung für zwischendurch!
Paul rief dann zum Spaß nehmt uns mit, zieht uns! Und sie taten es wirklich! =) Das war echt cool und super bequem! Nachdem wir unserer Zelte hergerichtet hatten, haben ein paar Leute von uns Kartoffeln mit Ei und Spinat gekocht. Die anderen haben Fußball gespielt. Nach dem Essen sind wir dann Baden gegangen und haben natürlich noch Werwolf gespielt! Der Tag war echt sehr, sehr lustig!
 
3. Tag
 
Am dritten Tag hieß es auch schon wieder nach dem Frühstück zusammen packen und auf zum paddeln! Wir hatten zwei Kanadier Boote (3 Personen) und zwei Kajaks (2 Personen)! Wir haben jeden Tag die Boote durch gewechselt, sodass jeder Mal in jedem Boot fahren durfte! An diesem Tag sind wir durch eine große Schleuse gefahren. Das war echt lustig! Nachdem wir aus der Schleuse wieder raus waren, sind wir auch schon zum Einkaufen gefahren, natürlich mit den Booten, zu einer Anlegestelle und dann zu Fuß weiter!Es war so gegen Mittag, also war es auch schon wieder Zeit zum Mittagessen! Wir sind zu einem Dönerladen gegangen! Gut gestärkt und ohne Hunger gingen wir dann Einkaufen! Trotz keines Hungers haben wir echt richtig viel eingekauft! Danach hieß es erst einmal wieder richtig paddeln! =) An unserem nächsten Campingplatz angekommen, ging das gleiche Spielchen wieder von vorne los! Zelte aufbauen und Kochen war angesagt! Wir kochten Tortellini mit Tomaten- und Gorgonzola Soße! Leonie und Luisa ekelten sich richtig vor dem Gorgonzola Käse. Die Jungs fanden das natürlich sehr sehr lustig! Nach dem Essen wollten wir eigentlich Fußball spielen, aber es wurde eher eine Schlammschlacht, da es extrem rutschig und schlammig war! Nachdem alle dreckig waren, blieb uns nichts anderes übrig, als Baden zu gehen! Manche freiwillig und manche unfreiwillig! =) Es war echt lustig und kein bisschen kalt! =) Das war ein schöner Tagesabschluss!

 
4. Tag
 
Am nächsten Tag nach dem üblichen Prozess gings wieder raus aufs Wasser! Wir fuhren an diesem Tag nicht wie normalerweise einfach auf einem Sees, sondern durch die sogenannte Schwaanhavel. Es war sehr eng und richtig zugewachsen und sah aus wie im Amazonas, richtig schön! Es war zwar nicht leicht dort zu lenken, aber es hat richtig viel Spaß gemacht, dort durch zu fahren. Nach der Schwaanhavel fuhren wir noch ein Stück auf einem See und dann war Umtragen angesagt! Auf dem Weg, mit einem Boot tragend zu dem anderen See, liefen uns ein paar Jungs entgegen und versperrten uns den Weg. Michi bat sie auf die Seite zu gehen, doch sie motzten uns nur an! Wir trugen die anderen Boote noch zu dem anderen See und fuhren weiter. Am Abend, nach unserer Ankunft, war es wieder Zeit für Zelte aufbauen und kochen. An diesem Abend kochten wir Spaghetti mit Tomatensoße und Milchreis (fälschlicherweise mit Buttermilch). Es schmeckte sehr außergewöhnlich, aber ganz gut! Nach dem Essen trafen wir unsere  "Bootsumtrage Freunde" auf dem Campingplatz wieder. Und welch ein Wunder sie fragten uns sogar ob ihr Lust hätten mit ihnen Volleyball zu spielen. Wir taten es und es machte richtig viel Spaß! Wir sind sogar noch richtige Freunde geworden, das hätte bei der ersten Begegnung auch keiner gedacht! Nach dem Volleyball spielen sind wir dann auch schon bald ins Bett gegangen.


5. Tag
 
An diesem Tag war ausruhen angesagt! Eigentlich wollten wir alle in Ruhe ausschlafen, doch wir wurden von der Campingplatz Besitzerin aufgeweckt, weil sie meinte, wir müssen jetzt wegen Überfüllung gehen. Doch dann hat sich alles zum Guten gewendet und wir durften bleiben, weil eine angekündigte Gruppe abgesagt hatte.=) An diesem Tag durften wir machen, was wir wollten! Wir gingen Baden, spielten Phase 10 und gingen an den Campingplatz Computer. Am Abend kochten wir Käsespätzle. Nach dem wir gegessen hatten, trafen wir uns noch einmal mit unseren neuen Freunden und unterhielten uns mit ihnen! Dann gings auch schon wieder ins Bett.

 
6. Tag
 
Am sechsten Tag hieß es ganz, ganz früh aufstehen, da wir 13 km vor uns hatten! Dieser Tag war echt sehr anstrengend, hat aber auch sehr viel Spaß gemacht, so viel zu paddeln! An dem Tag hatten wir wieder eine Schleuse vor uns, aus der wir dann auch wieder von einem Motorboot gezogen worden sind, aber nur ganz, ganz kurz. Nach der Schleuse waren es dann nur noch 3km, die wir dann auch lockerflockig hinter uns brachten! Und schon waren wir wieder an unserem Ziel Campingplatz Priepert. An dem Tag waren wir alle ziemlich erledigt, aber wir spielten trotzdem noch Werwolf und haben Kartoffeln mit Räucherfisch gegessen. Wir gingen dann relativ bald ins Bett, da wir sehr müde waren!

 
7. Tag
 
Dieser Tag war sehr locker, wir spielten Karten, angelten und schliefen! =) So gegen Abend haben wir dann noch Werwolf gespielt und danach sind wir in einem Hafenrestaurant essen gegangen. Nachdem speisen sind wir noch zu einem Hafenfest nebenan gegangen, wo wir als einzige getanzt haben! Die Dorfbewohner waren am Anfang sehr verwundert und haben uns schräg angeschaut, haben jedoch später mitgetanzt. Das Tanzen hat wahnsinnigen Spaß gemacht! Das war echt ein schöner Abschluss der ganzen Woche. Leider hat der Sänger am Ende noch gemeint er muss einen verprügeln, was er dann leider auch in die Tat umgesetzt hat! Nach diesem Vorfall sind wir dann auch sofort gegangen.


8. Tag
 
Am letzten Tag, der Heimreise, sind wir um sechs aufgestanden und wurden dann von einem Taxi um halb acht abgeholt. Um 8:15 Uhr sind wir in Fürstenberg( Havel)  hoch motiviert in den Zug eingestiegen! Nach wieder ein paar mal Umsteigen hatten wir den Hauptbahnhof München erreicht und auf uns wartete ein großes Problem! Die Baustelle in Pasing! Erst hieß es der Zug fährt nicht und wir müssten mit der S-Bahn nach Pasing fahren und dann dort in den Zug umsteigen! In Pasing mussten wir dann 1 ½ Stunden auf den Zug warten! Endlich in Tutzing angekommen wurden wir von unseren Eltern freudestrahlend empfangen! =) Alles in einem war das eine sehr schöne Paddel Freizeit!

 
Ein großen Dank geht besonders an Michi und Lisa! Vielen Dank
 
Clara
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