Teilnehmerbericht Jugendkletterkurs Tannheimer Berge 2011

Seilschaft Gunter
Am letzten Sonntag der Ferien machten sich Gunter, Elena und ich zur Besteigung der SO-Wand des Gimpels auf. Den ersten Teil des Weges gingen wir noch mit Michis Gruppe. Dann, inmitten eines Geröllfeldes gegenüber der spanischen Treppe trennten wir uns und kurz darauf kamen wir bei unserem Einstieg an. Vor uns ragte die Wand 400 m in die Höhe und langsam fragte ich mich, ob ich hier nicht fehl am Platz bin, da ich noch nie in einer Seilschaft geklettert war.
Doch mithilfe von Elena und Gunter war der Anstieg kein Problem für mich. Da wir super Wetter hatten, war die Aussicht gigantisch! In der fünften Seillänge endlich die ersehnte Pause. Das Essen, das Gunter dabei hatte, schmeckte vorzüglich, auch wenn es nur aus einem Stück Salami und einem Kanten Brot bestand. Bald ging es weiter und nach etwa einer Stunde ertönte der lang ersehnte Ruf von Gunter im Vorstieg, daß er gleich auf dem Kamm sei. Elena und ich konnten unser Glück gar nicht fassen, als wir oben auf dem Gimpel standen und uns für die Sektion Tutzing ins Gipfelbuch eintrugen.
Das herunterlaufen war weniger spektakulär – aber ein schöner Abschluss einer gelungenen Tour!
 
Franz
 
Kletterlager letzter Tag - Seilschaft Nick
Wir sind um ca. 8.00 Uhr aufgestanden, haben dann gefrühstückt und sind danach los ge‧gangen.Als wir an unserem Berg waren haben wir auch gleich angefangen uns selbst zu sichern . Nick ist dann eben vorgeklettert. Nachdem wir alle am 1. Standplatzwaren, war es uns zu bröselig also sind wir umgekehrt. Danach sind wir zu der Kletterwand gegangen wo wir schon am vorherigem Tag waren. Dort haben wir nochmals das abseilen gefestigt. Nachdem jeder von uns zwei mal hoch geklettert war und sich zwei mal abgeseilt hatte, hat Nick noch eine Toprope Strecke eingerichtet.
Als wir fertig waren sind wir auf einen kleinen Gipfel gewandert und haben dabei zugeschaut, wie die anderen den großen Gipfel gegenüber erklommen haben. Als sie oben waren sind wir zurück zur Hütte gegangen, wo wir die ersten waren. Dort machten wir als die andern angekommen waren, alle zusammen eine Abschlussrunde.
Am Nachmittag sind wir von der Hütte abgestiegen.Und nachdem wir unsere Kletterausrüstung abgegeben hatten und uns von allen verabschiedet hatten sind wir nach Hause gefaren.
 
von Vinzent und Luis
 
 
Seilschaft Michi
Wir (Julian, Franz, Elena, Michi, Nick, Vincent, Luis und ich) sind am Freitag, den 09.09.2011 zur Tannheimer Hütte gewandert (wenn auch nur mit mehreren Pausen, dank dem schweren Gepäck).
Am Abend sind wir dann alle müde ins Bett geklettert und gleich schlafen gegangen. Am nächsten Morgen sind wir zeitig um 6.30 Uhr aufgestanden, um alle in den Klettergarten "sieben Zwergen" zu gehen. Dort haben Michi und Nick uns noch einmal die wichtigsten Knoten gezeigt und die Kletterkommandos gesagt.
Mittags sind wir endlich an der sogenannten Spanischen Treppe klettern gegangen. Am Abend ist dann schließlich auch Gunter nachgekommen und Nick hat uns ein bisschen auf einer Gitarre vorgespielt und dabei gesungen, danach haben wir alle ein Lagerfeuer entfacht. Nach einer Weile bekamen wir dann einen kleinen Besuch, dem Gunter gleich mal eine coole Variante von "Alle meine Entchen" vorgesungen hat. Später wurden wir vor dem Bett gehen in Gruppen aufgeteilt (Domi und Julian beim Michi; Franz und Elena beim Gunter; Vincent und Luis beim Nick). Mit dieser Gruppenaufteilung wollten wir am nächsten Tag auf den Gimpel klettern.
Da waren wir also, am Fuß vom Gimpel und starrten nach oben. Vom Einstieg aus konnte man den Gipfel nicht sehen, nur hunderte Meter Stein. Nach kurzer Pause gings dann los. Anfangs noch relativ einfach aber dann wurde es richtig happig, wir mussten uns in Felsspalten klemmen, durch einen Schlupfkamin zwängen und die größte Herausforderung bezwingen, die "Genießer‧platte".
Nach der dritten Seillänge kamen wir also am Schlupfkamin an und staunten als sich Michi durch den Schlupfkamin stemmte. Wir selber kamen mit viel überlegen, ausprobieren und nicht zu Letzt mit viel Geduld von Michi nach und dann gings auch schon weiter. Als wir unter der Genießerplatte ankamen, erklärte uns Michi dass man dort fast nur mit Reibung arbeiten muss, kletterte vor und sicherte uns von oben, während wir uns über die Reibungsplatte arbeiteten. Die Reibungsplatte hat uns besonders gut gefallen, da sie eine richtige Herausforderung war und uns richtig Spaß gemacht hat. Nach fünf Stunden am Fels waren wir endlich oben und freuten uns natürlich wie Schnitzel das wir die Tour endlich geschafft hatten. Gunters Gruppe erwartete uns schon am Gipfel. Nach einer Pause, die wir mit einem Eintrag ins Gipfelbuch, Brotzeit und Siegesfotos verbrachten, stiegen wir ab, wobei Gunther und Michi noch einer jungen Familie geholfen haben.
An diesem Tag sind wir dann leider alle wieder nach Hause gefahren.
 
Ich bedanke mich beim Michi (für die coole Klettertour) und Nick (für das nach Hause bringen) und allen für das geniale Wochenende.
 
Dominik & Julian
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