Jugend Höhlentour 2009

Jugendtour in Frickenhöhle
 
Am Samstag früh, den 23 Mai 2009, traf sich die Jugendgruppe (Luisa, Lukas, Luka, Lia, Klara, Alina und ich, Dominik) mit den erwachsenen Begleitern Barbara Heimerl und Gunter Lang am Penzberger Bahnhof. Als wir alle versammelt waren, ging es dann auch schon los. Mit zwei Autos fuhren wir nach Farchant, an einen Wanderplatz, oberhalb der Loisach, am Beginn des Wegs zum Kuhfluchtwasserfall/Hoher Fricken.
Voller Tatendrang gingen wir vom Parkplatz in Richtung Kuhfluchtgraben und folgten dem Weg am linken Rand der großen Schlucht aufwärts. Nach etwa zwanzig Minuten machten wir unsere erste Pause. Nach der kleinen Stärkung, ging es wieder schnurstracks nach oben weiter. Auf dem Weg hatten wir auch noch einen genialen Ausblick auf Garmisch-Partenkirchen. Nach ungefähr einer weiteren Stunde, an einem kleinen Unterstand, mussten wir auf einem kleinen, abenteuerlichen, Seitenweg absteigen, an dem wir an einer Stelle sogar von Gunter mit einem Seil gesichert wurden.
Nach hundert Metern kamen wir schließlich am Eingang der Frickenhöhle an. Wir machten uns bereit, damit wir mit dem Einstieg in die Frickenhöhle beginnen konnten. Mit Stirnlampe und Helm (In der Höhle wären wir ohne Stirnlampe aufgeschmissen, denn da war es so dunkel, dass wir unsere eigene Hand vor Augen nicht mehr sehen konnten) sind wir dann in die Höhle bückend eingestiegen. Je weiter wir kamen, spürten wir, wie es immer kälter wurde. In der Höhle mussten wir über einige eiskalte kleine Höhlenteiche an der Wand entlang-bouldern. Nach etwa 2 bis 2,5 Stunden Höhlentour, die für uns Kinder mit den vielen, völlig neuen, interessanten und abenteuerlichen Eindrücken, wie im Fluge verging, sind wir dann ans Ende der Höhle angelangt, von wo es nur noch mit Spezialausrüstung (Tauchanzug!) weitergegangen wäre. Für uns war dies aber das Ende der Tour. Beim zurückgehen ist Luka kurz vor dem Ausstieg, an einem schmalen, glitschigen Grat abgerutscht und in einen der eisigen Tümpel reingeplumpst. Als alle aus der Höhle draußen waren, uns wieder an draußen gewöhnten und Luka ihre Sachen getrocknet hatte, dauerte es auch nur noch 1,5 Stunden bis zum Auto zurück.
Zurück in Penzberg angelangt, hat uns Gunter noch netterweise auf eine Kugel Eis eingeladen. Der Tag war für uns alle ein tolles Erlebnis und beim nächsten Mal, muss ich unbedingt wieder dabei sein.
 
Dominik Reichhuber
Hoehle1b
Hoehle2b
Hoehle3b
Hoehle4b
Hoehle8b65
Hoehle9b25
zurück